Strafrecht

Werden Sie wegen einer Straftat beschuldigt, empfiehlt es sich vor der Einschaltung eines Rechtsanwaltes zunächst keine über die Pflichtangaben (Personalien) hinausgehenden Angaben bei der Polizei zu machen.

Die Polizei ermittelt zwar grundsätzlich nicht nur belastende, sondern auch entlastende Umstände, jedoch steht in der Praxis regelmäßig die Ermittlung belastender Umstände im Vordergrund. Deshalb ist es ratsam, dass Sie vorerst von dem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Aufgrund dieses Aussageverweigerungsrechts sind Sie weder verpflichtet Angaben zur Sache anzugeben, noch einer entsprechenden Vorladung der Polizei zur Beschuldigtenvernehmung Folge zu leisten. Die Entscheidung, ob, inwieweit und in welchem Verfahrensstadium Angaben zur Sache gemacht werden sollen, sollte erst nach Kenntnis des Akteninhaltes erfolgen. Die Akteneinsicht erhalten Sie ausschließlich über den Anwalt.

Wie im Allgemeinen empfiehlt sich auch im Strafrecht die möglichst frühzeitige Einschaltung eines Rechtsanwalts, da bereits vor Durchführung des so genannten Hauptverfahrens diverse Möglichkeiten bestehen, eine Einstellung zu erreichen und zwar bereits im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft oder im Zwischenverfahren zwischen Anklageerhebung und Hauptverfahrenseröffnung.

Es beraten und vertreten Sie auf dem Gebiet des Strafrechts Herr Rechtsanwalt Hans-Gerd Hahlen und Herr Rechtsanwalt Ronald Schäfer.

Wir beraten und vertreten Sie

  • bei Festnahmen und Verhaftungen, Durchsuchungen, Vernehmungen, Vorführungen vor dem Haftrichter,

  • bei bundesweiter Strafverteidigung,

  • im Ermittlungsverfahren,

  • in der Hauptverhandlung,

  • in der Berufung und Revision,

  • bei Nebenklage,

  • bei Auslieferungsverfahren

  • Bußgeldverfahren

  • bei der Strafvollstreckung